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1. Text 1: Rund 400 Kilogramm Abfall haben Schülerinnen und Schüler der 8b des Humboldt-Gymnasiums am Mittwoch aus dem Uferbereich der Ilm gezogen. Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgerüstet, fanden sie neben Plastikflaschen und Verpackungen auch zwei Fahrräder, einen Einkaufswagen und einen alten Fernseher. Die Gemeinde holte den Müll anschließend ab. „Man glaubt nicht, was Menschen alles in einen Fluss werfen“, sagte Lehrer Jens Falk.
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2. Text 2: Auf dem Gelände der ehemaligen Mülldeponie bei Ellingen ist ein Solarpark in Betrieb gegangen. Auf einer Fläche von zwölf Hektar stehen rund 20.000 Module, die genug Strom für etwa 3.500 Haushalte erzeugen. Da der Boden unter der Abdeckung nicht bebaut werden darf, eignet sich das Gelände nicht für Wohnungen oder Landwirtschaft. Bürgermeisterin Silke Rauh sprach von einem „Gewinn für alle“, weil aus einer Altlast nun eine Einnahmequelle werde.
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3. Text 3: Nach mehr als zehn Jahren Pause sind in Brandenau wieder Weißstörche zu Hause. Auf dem Dach der alten Scheune haben zwei Tiere im März ein Nest gebaut, vor Kurzem sind drei Jungvögel geschlüpft. Der Naturschutzverein hatte dort eine Nisthilfe angebracht und im Tal feuchte Wiesen angelegt, auf denen die Vögel Frösche und Insekten finden. Besucher können die Familie vom Dorfplatz aus mit einem Fernglas beobachten.
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4. Text 4: In vielen Cafés der Innenstadt von Weidlingen gibt es Kaffee künftig nur noch im Mehrwegbecher, wenn man ihn zum Mitnehmen bestellt. Gäste zahlen dafür zwei Euro Pfand und können den Becher in jedem teilnehmenden Geschäft wieder abgeben. Die Stadtwerke hoffen, dass dadurch die überquellenden Mülleimer in den Fußgängerzonen verschwinden. Bisher machen 23 Betriebe bei der Aktion mit; weitere haben Interesse gezeigt.
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5. Text 5: Wer sein Haus besser dämmen oder die alte Heizung ersetzen will, bekommt dafür in der Verbraucherzentrale Falkenau jetzt Rat, ohne etwas dafür zu zahlen. Ein Energieberater analysiert in einem 45-minütigen Gespräch, wo das Gebäude Wärme verliert und welche Fördermittel möglich sind. Termine gibt es jeden Donnerstag. Die Beratung richtet sich vor allem an Eigentümer älterer Häuser, bei denen die Heizkosten besonders hoch sind.