1. Text 1: In der Ludwigstraße hat am Samstag ein Geschäft eröffnet, in dem es keine Einwegverpackungen gibt. Kunden bringen eigene Dosen, Gläser und Stoffbeutel mit und füllen Nudeln, Reis, Nüsse oder Waschmittel selbst ab. Bezahlt wird nach Gewicht. Wer keine Behälter dabeihat, kann im Laden saubere Gläser leihen und später zurückgeben. Die Inhaberin Carla Neumeier hofft, dass sich ihr Konzept auch bei jungen Familien durchsetzt.
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2. Text 2: Der Versandhändler Moderna24 ändert zum nächsten Monat seine Bedingungen. Bisher konnten Kunden Kleidung und Schuhe kostenlos zurückschicken, künftig kostet jede Rücksendung vier Euro neunzig. Der Betrag wird von der Erstattung abgezogen. Ausgenommen sind defekte oder falsch gelieferte Waren. Das Unternehmen begründet den Schritt mit hohen Kosten: Fast jedes zweite Paket komme zurück. Verbraucherschützer sehen die Neuerung kritisch.
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3. Text 3: Wegen Bauarbeiten am Rathausplatz müssen die Händler des Wochenmarkts für zwei Monate in die Gartenstraße umziehen. Die rund dreißig Stände stehen dort immer mittwochs und samstags von sieben bis dreizehn Uhr. Parkplätze gibt es am Alten Gaswerk, von dort ist der Markt in fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Markt wieder an seinen gewohnten Platz zurückkehren, voraussichtlich Mitte Dezember.
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4. Text 4: Die Verbraucherzentrale warnt vor Internetseiten, die bekannte Markenschuhe zu Preisen weit unter dem Normalpreis anbieten. Wer dort bestellt, bezahlt oft per Vorkasse und erhält nie eine Lieferung oder nur eine schlechte Fälschung. Typische Merkmale seien fehlende Angaben zum Betreiber und ein Impressum ohne Adresse. Experten raten, vor dem Kauf Bewertungen zu prüfen und lieber per Rechnung oder Kreditkarte zu zahlen.
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5. Text 5: Im Gemeindehaus St. Martin treffen sich jeden ersten Samstag im Monat Hobbyhandwerker, um defekte Geräte gemeinsam zu reparieren. Toaster, Lampen, Fahrräder oder Kleider: Wer etwas mitbringt, bekommt Hilfe von Ehrenamtlichen und kann Werkzeug nutzen, Ersatzteile muss man selbst bezahlen. Die Organisatoren möchten damit Müll vermeiden und zeigen, dass vieles noch zu retten ist. Über eine kleine Spende für die Kaffeekasse freuen sie sich.