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1. Text 1: Die Grundschule am Lindenhof in Wennbach hat seit Beginn des Schuljahres einen besonderen Mitarbeiter: Der Labrador Bruno kommt zweimal pro Woche in den Unterricht. Kinder, denen das Lesen schwerfällt, setzen sich in einer ruhigen Ecke zu ihm und lesen ihm laut vor. „Bruno lacht nicht, wenn man sich verspricht“, sagt die Zweitklässlerin Mia. Die Lehrerin Karin Obermeier berichtet, dass sich viele Schüler seither mehr zutrauen. Nach den Sommerferien soll das Angebot auf eine zweite Klasse ausgeweitet werden.
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2. Text 2: Wegen der Sanierung des Hauptgebäudes kann die Volkshochschule Marnstedt im Herbst keine Kurse vor Ort anbieten. Alle Sprach-, Computer- und Kochkurse finden stattdessen per Video statt; für die Kochkurse erhalten die Teilnehmenden vorab eine Zutatenliste. Wer sich mit der Technik nicht auskennt, kann am ersten Dienstag im Monat zur Beratung ins Stadtteilzentrum kommen. Ab Januar sollen die Räume wieder genutzt werden können, kündigte die Leiterin Heidi Raufeld an.
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3. Text 3: Vor den Abschlussprüfungen verlängert die Stadtbibliothek Kaldenau ihre Öffnungszeiten: Von Montag bis Samstag bleiben die Lesesäle bis Mitternacht geöffnet. Besonders Studierende und Auszubildende, die zu Hause keinen ruhigen Arbeitsplatz haben, sollen davon profitieren. Zusätzlich stehen vierzig Plätze mit Steckdosen und schnellem Internet bereit. Der Sonderbetrieb gilt bis Ende Februar; danach wird entschieden, ob er dauerhaft eingeführt wird.
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4. Text 4: An der Universität Wiesenfeld sitzen im Wintersemester so viele ältere Menschen in den Hörsälen wie nie zuvor: Mehr als 300 Frauen und Männer über 60 haben sich als Gasthörer eingeschrieben. Besonders beliebt sind Geschichte, Astronomie und Philosophie. „Ich wollte schon immer wissen, wie Sterne entstehen“, erzählt der 72-jährige Walter Brandt. Die jungen Studierenden schätzen die Gäste: Sie stellen oft kluge Fragen und bringen Lebenserfahrung in die Diskussion ein.
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5. Text 5: Im Kreis Hohenau bleiben dieses Jahr rund 200 Lehrstellen unbesetzt, teilte die Handwerkskammer mit. Um mehr Jugendliche zu erreichen, öffnen jetzt zahlreiche Betriebe ihre Werkstätten für Schnuppertage: Schülerinnen und Schüler dürfen einen Tag lang mitarbeiten, etwa beim Tischler oder in der Bäckerei. Wer sich danach für eine Ausbildung entscheidet, erhält eine Prämie für den Führerschein. Die Kammer hofft, dass der Mangel an Nachwuchs so bald kleiner wird.