1. Text 1: Die Stadtbibliothek Lindenau erweitert ihr Angebot: Neben Büchern und Filmen können Mitglieder ab sofort auch Technik ausleihen. Zur Auswahl stehen Lesegeräte, Tablets, Kameras und ein 3D-Drucker, den man stundenweise reservieren kann. Die Leiterin Karin Obermaier erklärt, viele Menschen wollten neue Geräte erst einmal testen, bevor sie Geld dafür ausgeben. Die Leihgebühr beträgt zwei Euro pro Woche, für Schüler und Rentner ist der Service kostenlos. Eine kurze Einweisung durch das Personal ist Pflicht. Schon in der ersten Woche waren fast alle Tablets verliehen.
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2. Text 2: In Hohenrode müssen die Bewohner künftig nicht mehr auf den Hügel vor dem Dorf steigen, um zu telefonieren. Auf dem Dach des Feuerwehrhauses wurde in dieser Woche ein Mobilfunkmast in Betrieb genommen. Jahrelang hatten Anwohner, Landwirte und Handwerker über fehlenden Empfang geklagt. Der Gemeinderat hatte das Projekt einstimmig beschlossen. Bürgermeisterin Eva Dörr sagte bei der Einweihung, nun könne man auch Notrufe von jedem Haus im Ort absetzen. Die ersten Gespräche führte ausgerechnet der älteste Einwohner, der 94-jährige Heinz Falk.
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3. Text 3: Die Regionalzeitung „Westbote“ ändert ab Januar ihr Erscheinungsbild. Die Montagsausgabe wird nicht mehr gedruckt, sondern erscheint ausschließlich als digitale Ausgabe für Tablet und Smartphone. Von Dienstag bis Samstag bekommen Abonnenten die Zeitung weiterhin in den Briefkasten. Chefredakteur Paul Neumeier erklärte, am Wochenanfang lese ohnehin ein großer Teil der Kundschaft die Nachrichten auf dem Bildschirm. Für Leser ohne passendes Gerät bietet der Verlag in den ersten drei Monaten eine kostenlose Einführung an.
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4. Text 4: Am Goethe-Gymnasium in Rottenau bleiben Smartphones während der Unterrichtszeit künftig im Spind. Das hat die Schulkonferenz nach einem Probejahr beschlossen. Lehrer hatten berichtet, dass Schüler in den Pausen kaum noch miteinander sprachen und im Unterricht häufig abgelenkt waren. Seit der Probephase sei es in den Klassenzimmern ruhiger, sagt Schulleiter Thomas Reiner. Eltern reagierten überwiegend zufrieden. Nur für Aufgaben, die das Gerät ausdrücklich verlangen, dürfen die Schüler es in Ausnahmefällen mit der Lehrkraft aus dem Spind holen.
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5. Text 5: Die Verbraucherzentrale Kaltental warnt vor betrügerischen Kurznachrichten, die angeblich von Paketdiensten stammen. In den Nachrichten heißt es, ein Paket könne nicht zugestellt werden, man solle über einen Link eine kleine Gebühr bezahlen. Wer darauf klickt, gibt seine Kontodaten an Kriminelle weiter. Mehrere Bürger meldeten sich in den vergangenen Tagen bei der Beratungsstelle, einige hatten bereits Geld verloren. Die Experten raten, solche Nachrichten sofort zu löschen und keine Links anzuklicken. Wer sich unsicher ist, soll direkt beim Versandunternehmen nachfragen.