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Liebe Leserinnen und Leser,
vor drei Wochen habe ich mir ein Experiment vorgenommen: Einen ganzen Monat lang kaufe ich nur Dinge, die auf meiner Einkaufsliste stehen. Warum? Ehrlich gesagt war ich einfach genervt von mir selbst. Jede Woche kam ich aus dem Supermarkt mit Taschen voller Sachen, die ich gar nicht gebraucht hatte: Schokolade, Kerzen, noch ein Notizbuch. Als ich dann auf dem Kontoauszug sah, dass ich im letzten Monat fast dreihundert Euro nur für Kleinigkeiten ausgegeben hatte, bin ich richtig erschrocken.
Die erste Woche war hart. An der Kasse liegen ja immer diese kleinen Süßigkeiten, und ich habe mich gefühlt wie ein Kind, dem man etwas verbietet. Mein Freund Marco hat mich ausgelacht und gesagt, dass ich das nie durchhalte. Das hat mich aber nur noch mehr motiviert! In der zweiten Woche wurde es leichter. Ich habe gemerkt, dass ich vieles nur aus Langeweile gekauft hatte. Wenn ich jetzt Lust auf Shopping habe, mache ich lieber einen Spaziergang oder rufe meine Schwester an.
Natürlich ist nicht alles perfekt. Letzten Samstag habe ich einen Pullover gekauft, der nicht auf der Liste stand. Er war reduziert, und ich war einfach schwach. Zuerst habe ich mich schlecht gefühlt, aber dann habe ich beschlossen, mir keine Vorwürfe zu machen. Niemand ist perfekt, und das Experiment soll mir ja Spaß machen und keinen Stress.
Was mir besonders gefällt: Ich plane meine Mahlzeiten jetzt besser und werfe viel weniger Essen weg. Außerdem habe ich schon über sechzig Euro gespart. Davon möchte ich mir etwas Schönes gönnen, aber diesmal ganz bewusst, zum Beispiel einen Kochkurs.
Ich bin gespannt, wie die letzte Woche wird. Habt ihr auch schon einmal etwas Ähnliches probiert? Schreibt mir gern in die Kommentare!
Eure Jana
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